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Ruckelnde Bilder bei der K-Serie, der M-Serie und der Q-Serie - Diskussionsthread

Voyager
Ich hoffe, dass die neue FW funktioniert. Ich habe noch bis 31.01 die Möglichkeit das Gerät zurückzugeben. Vielleicht kommt sie ja vorher offiziell.

ehemals MU8009 | Interner Sat Tuner | Ci+ Modul Sky & HD+| Firmware 1210.8 nach Mainboardtausch Jetzt was anderes
Helping Hand

Funktion der ZBB.

Motion-Interpolation-Algorithmen vergleichen zwei aufeinanderfolgende Einzelbilder miteinander (eventuell werden auch noch weitere vorhergehende und nachfolgende Bilder mit in die Berechnung einbezogen, um eine exaktere Vorhersage der Bewegung treffen zu können). Anhand der Unterschiede zwischen den beiden Bildern wird analysiert, welche Teile des Bildes sich in welche Richtung bewegt haben. Anschließend wird versucht, zu errechnen, wo sich die bewegten Bildteile nach der halben Zeit, die zwischen den beiden Einzelbildern vergangen ist, befunden haben müssten. Dabei wird auch der Hintergrund, eventuelle Änderungen der Perspektive sowie die Helligkeit berücksichtigt. Das so errechnete Bild wird zwischen die beiden Einzelbilder eingefügt.

 

Vor- und Nachteile:

Spielfilme werden aus historischen, technischen Gründen mit einer Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Ebenso zeichnen manche Digitalkameras sowie die meisten Smartphones nur mit Bildfrequenzen von 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde auf. Diese Bildfrequenzen werden vom menschlichen Auge jedoch ab mittelschnellen Bewegungen als leicht „ruckelnd“ wahrgenommen. Dieser Effekt verstärkt sich mit der Schnelligkeit der Bewegungen. In Filmen wird deshalb oftmals versucht, schnelle Kameraschwenks und Bewegungen zu vermeiden. Fernseh- und Videoproduktionen, die mit Videokameras aufgezeichnet werden, verfügen dagegen meist über eine höhere Bildfrequenz von 50 oder 60 Bildern pro Sekunde (siehe Fernsehnorm). Diese Bildrate empfinden wir als flüssig und natürlich. Mittels Motion Interpolation werden Aufnahmen, die mit geringeren Bildraten aufgezeichnet wurden, auf ebendiese 50/60 Bilder pro Sekunde hochgerechnet, und sehen dadurch im Idealfall aus wie eine Aufnahme, die mit dieser Bildfrequenz erstellt wurde. Bewegungen werden flüssiger, natürlicher und detaillierter wahrgenommen.

Abhängig vom Betrachter ist dies jedoch nicht immer erwünscht. Die geringe Bildfrequenz, welche zu Anfangszeiten der Kinotechnik das technisch Machbare darstellten, hat sich seit Jahrzehnten nicht geändert und hat beim Betrachter zu einem starken Gewöhnungseffekt geführt. Paradoxerweise kann nun die Darstellung eines Films mit höherer Bildrate bei einem Teil der Zuschauer zu Ablehnung führen, obwohl diese wie oben beschrieben, natürlicher und theoretisch angenehmer zu betrachten ist. Bei Computerspielen hingegen gilt eine niedrige Bildwiederholrate einhellig als unerwünscht. Das Ruckeln wird von manchen Personen als ästhetisch empfunden, weil es der gewohnten, jahrzehntelangen Bildrate im Kino entspricht, und vielen Zuschauern als wichtiger Bestandteil des "Film-Looks" gilt. Durch die Zwischenbildberechnung wird das Ruckeln entfernt und die Bewegungen flüssiger gemacht; dies kann (ggf. in Verbindung mit weiteren Maßnahmen zur beabsichtigten Bildverbesserung) zu einen sog. Soap-Opera-Effekt führen.

Die Qualität von Motion Interpolation ist stark vom Bildinhalt abhängig. Während ruhige, gleichmäßige und gut vorhersehbare Bewegungen zu nahezu perfekten Ergebnissen führen können, ist die Zwischenbildberechnung bei plötzlichen oder sehr schnellen Bewegungen, sowie Bewegungen vor einem komplexen und fein strukturierten Hintergrund, oft schwierig bis unmöglich. Abhängig von dem jeweiligen Algorithmus und den gewählten Einstellungen wird in letzterem Fall die Zwischenbildberechnung entweder vorübergehend ganz ausgesetzt, wenn kein gutes Ergebnis zu erwarten ist, oder es wird versucht, die Berechnung dennoch so gut es geht durchzuführen, was zu sichtbaren unnatürlichen Verzerrungen und Artefakten führen kann.

Die Berechnung der Zwischenbilder im Fernsehgerät führt zu einer geringen Verzögerung gegenüber der Signalquelle. Hierdurch kann es bei separater Tonwiedergabe zu Asynchronitäten zwischen Ton und Bild kommen, daher verzögern Fernseher entsprechend die Tonweitergabe an ein externes Abspielgerät (z. B. Surround-Receiver). Bei Echtzeit-kritischen Anwendungen wie Computer- oder Konsolen-Spielen verlängert sich die Reaktionszeit des Spielers.

 

Ganz klar, wenn das Bild der ZBB aufgrund des Inhalts nicht sauber wiedergegeben werden kann, muss die SW reagieren und die ZBB von selbst abschalten. Genau das funktioniert nicht aktuell und produziert Fehler!!

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imaddus schrieb:
Ich hoffe, dass die neue FW funktioniert. Ich habe noch bis 31.01 die Möglichkeit das Gerät zurückzugeben. Vielleicht kommt sie ja vorher offiziell.

Naja ich weiß nicht ob die Sachlage hier nicht eine andere ist. Immerhin hat man den Fehler früh genug angezeigt und das man hier dem Hersteller eine sehr großzügige Zeit gibt, dies zu beheben,spricht ja eher für dich als Käufer.

 

Zu dem spielemodus.

Der ist ja schön und gut. Aber gerade die neuen Spiele werben mit 4K und HDR. Aber wenn ich den spielemodus aktiviere...lässt sich HDR bei mir ja gar nicht mehr aktivieren. Ist das Sinn der Sache? Oder verstehe ich da irgendwas falsch?

Helping Hand

@Nightmare1983

Du schaltest bei externen Geräten wie xbox  unter dem Spielemodus hdmi uhd color ein. Hast du das gemacht? Das geht jed hdmi Kanal.

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 HDR geht dann dennoch nur hdr+ nicht was ein bildverbesserer ist und den Input lag wieder steigern würde.

Helping Hand

@Nightmare1983

Hdr+ modus  über Experteneinstellungen brauchst nicht im Spielemodus, daher ausgegraut wie auch autom. Plus. Diesen hdr+ Modus kannst bei Bedarf für normales TV verwenden. Daher wichtig für hdr über externe Geräteverwaltung hdmi uhd color auf ein schalten bei dem hdmi Eingang der hdr kann.

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Achso okay ja dann weiß ich Bescheid und habe nichts gesagt. Danke für die Erklärungen 😁

Helping Hand

@hadu

Ok danke für die Info. Glaub das gibst du am besten so weiter, ich kenn mich da zuwenig aus.

Also Fazit bei mir ist:

interner Sat Tuner mit ci+Hd+ Modul:

die vorherigen Microruckler sind weg, ausser bei einer besagten Sendung von Dmax.

Amazon fire TV Box 2:

funktioniert nur ruckelfrei, wenn autom. Plus auf aus gestellt ist, wenn man höchste Bildauflösung automatisch bis zu 4K auswählt (was Sinn der Sache ist). Ansonsten mit autom.plus sehr häufige,

nervige Ruckler.

Xbox one s im Spielemodus:

funktioniert ohne Ruckler.

Ich teste jetzt noch mein letztes externes Gerät Western Digital Mediaplayer mit angeschlossener Festplatte

Voyager

Leider musste ich feststellen das ich trotz deaktiviertem Automotion Plus mit meinem Kodi seltene Miniruckler habe. Man sieht diese wirklich kaum aber diese sind da. Das kann natürlich bei Aktiviertem Automotion Plus dann zu stärkeren Rucklern führen. Es ist natürlich auch nicht auszuschließen das der Kodi das Problem ist, aber auf meinem PC läuft es mit Kodi flüssig sowohl auch auf meinem Laptop. Da ist irgendwie der Wurm drin.


Sony KD55XE9305 | Sky+ Pro Receiver | Mediaplayer: Raspberry PI 3b mit libreelec Kodi
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Bin immer noch belustigt, aber auch erschrocken, dass Samsung sowas als "marktreif" verkauft. Ich war ja bisher auch immer ein Samsung-Fanboy, aber dieses TV Debakel dämpft meine Erwartungshaltung für die Zukunft.

 

Allen lesern, dennoch ein frohes Restweihnachtsfest und einen guten Rutsch! Vielleicht kommt ja wirklich der ersehnte Patch mit Komplettlösung.

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